Baukosten Erker – Welche Kosten entstehen durch einen Erker?

Ein Erker ist ein hervorstehender Anbau am Haus – welche Kosten entstehen aber durch einen Erker und gibt es Nachteile?

Vorteile des Erker

Ein Erker ist ein Anbau oder Vorbau an der Fassade des Hauses und bietet mehrere Vorteile für das Haus. Die Wohnfläche kann durch den Ausbau erhöht werden und eine zusätzliche gemütliche Ecke kann im Haus entstehen. Ursprünglich bot der Erker einen besseren Rundum Blick, wohingegen er heutzutage immer mehr als Schmuckelement genutzt wird. Zwar lässt sich durch den Erker auch der Innenraum besser beleuchten und gar eine kleine Sitzgelegenheit in ihm unterbringen, dennoch wird er aufgrund seiner Gestaltung und Ästhetik oftmals als Schmuckelement verbaut. Hier stellt sich die Frage, ob das die Erker Kosten rechtfertigt!?

Erker: Hohe Kosten und Nachteile

Ein Erker am Haus hat nämlich auch Nachteile. Durch den Ausbau bzw. Anbau an der Aussenwand des Hauses vergrößert sich die Wärme-ableitende Fläche erheblich. Es entsteht nicht nur eine größere Oberfläche die zu hohen Wärmeverlusten führen kann, durch den Übergang treten auch oft Wärmebrücken auf. Neben den reinen Baukosten des Erker entstehen somit höhere Nebenkosten für Wärme bzw. Heizung.

Erker Kosten

Bei einem Fertighaus kalkulieren die Hausbaufirmen überlicherweise für einen Erker Kosten in Höhe 5. – 7.000 Euro. Diese Extra-Kosten variieren natürlich durch die Bauweise, Größe und Eingesetzten Elemente des Erkers deutlich.

Wer einen Erker nachträglich anbauen will, sollte hier mit noch höheren Kosten rechnen. Grund dafür sind die zusätzlichen Baumaßnahmen die erst einmal am bestehenden Haus getroffen werden müssen (z.B. bestehende Fassade aufbrechen, bestehenden Fußboden erweitern etc.).



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