Kosten für eine Baustraße beim Hausbau

Infos und Kosten für eine Baustraße beim Hausbau. Wenn Ihre Bauphase begonnen hat, wird Ihnen schnell bewusst, ob Sie eine Baustraße benötigen, damit Bagger, LKW und Co Ihre Baustelle problemlos erreichen können.

Sollte Ihr Grundstück direkt an einen Gehweg grenzen, benötigen Sie ggf. nur ein temporär aufgeschüttetes Asphalt-Stück welches den Fußweg schützt. Sehr kostspielig wird es aber, wenn die Fahrzeuge steckenbleiben – beispielsweise in einer von Regen aufgeweichten Wiese oder schlammigen Wegen. In diesem Falle müssen Sie als Bauherr für die Bergung des Fahrzeugs zahlen.

Aus diesem Grund ist es wichtig: Ist Ihre Baustelle über keine befestigte Zufahrt zu erreichen, sollten Sie eine Baustraße errichten lassen.

Kosten für Baustraße

Um eine Baustraße zu Ihrem Grundstück befestigen zu können, wird zunächst der Mutterboden abgeschoben. Anschließend wird Schotter oder anderes dichtes Material für die Befestigung der Baustraße verwendet. Die Kosten hierfür variieren. Als Richtwert können Sie jedoch von 11,50 Euro pro Quadratmeter ausgehen. Benötigen Sie also eine Baustraße mit einer Gesamtfläche von 200 Quadratmetern, ergibt dies Kosten in Höhe von 2.300 Euro.

Straßensperrung nötig?

Wenn Ihr Grundstück an einer stark befahrenen Straße liegt, kann eine Straßensperrung sinnvoll sein. Eventuell wurde diese bereits in Ihrer Baugenehmigung hinterlegt. Diese müssen Sie jedoch beim zuständigen Amt beantragen – frühzeitig! Hierfür fallen Gebühren in Höhe von ca. 300 Euro an, die sich wie folgt zusammensetzen: Gebühr für den Antrag plus Auf- und Abbau der Straßensperre.

In vielen Neubaugebieten ist eine Baustraße zum Glück überflüssig. Prüfen Sie dennoch, ob für ihr Grundstück eine Baustraße nötig ist.