Kosten für Grundschuld, Grundbuch & Grundpfandrecht beim Grundstückskauf

Maklerkosten fürs Grundstück einplanenKosten für Grundschuld & Grundpfandrecht beim Grundstückskauf und Hausbau. Lesen Sie hier, welche Kosten beim Grundstückskauf Sie für den Eintrag ins Grundbuch erwarten.

Für die Grundschuldbestellung und das Grundpfandrecht fallen Gebühren an, die Sie nicht vergessen sollten. Hier finden Sie alle Kosten, die für Amts- und Notartätigkeiten im Rahmen Ihres Neubaus oder Hauskaufs anfallen.

Wenn beim Bau eines Eigenheims oder beim Hauskauf eine Baufinanzierung von Nöten ist, werden für die Bank, die den Kredit gibt, bestimmte Sicherheiten im Grundbuch eingetragen. Anbei haben wir Ihnen eine Übersicht über die entstehenden Kosten für Grundschuldbestellung, Grundpfandrecht und Auflassungsvormerkung zusammengestellt.

Kosten für die Grundschuld

Wenn Sie ein Grundstück kaufen möchten, benötigen Sie für die korrekte und sichere Abwicklung einen Notar. Dieser beurkundet Ihren Grundstückskauf notariell und bestellt im Falle einer Baufinanzierung das Grundpfandrecht. Dieses garantiert dem Kreditgeber, meist der Bank, die Sicherheit am Grundstück. Ein Eintrag ins Grundbuch findet statt. Die Kosten für die Grundschuldbestellung durch den Notar belaufen sich auf ungefähr 630 Euro. Hinzu kommen Notarkosten für den Kaufvertrag, auch die Protokollierungsgebühr für den Kaufvertrag genannt, die mit knapp 720 Euro zu Buche schlagen.

Kosten für den Eintrag in das Grundbuch

Nachdem Ihr Notar das Grundpfandrecht bestellt hat, müssen Sie für weitere Kosten durch den Landkreis beziehungsweise das zuständige Landratsamt sowie durch die Landeshauptkasse aufkommen. Das Landratsamt wird Ihnen eine Gebührenrechnung, Annahmeordnung, für die Genehmigung gemäß der Grundstücksverkehrsordnung des notariellen Vertrages stellen. Der Rechnungsbetrag hierfür liegt bei rund 55 Euro.

Darüber hinaus fordert die Landeshauptkasse von Ihnen Gebühren für die Eintragung ins Grundbuch, die sich wie folgt zusammensetzen:

  • Eintragung der Auflassungsvormerkung: 73,50 Euro
  • Eintragung des Grundpfandrechts: 462 Euro
  • Erteilung von Ausdrucken bei maschinell geführtem Grundbuch: 20 Euro

Hinzu kommen zu einem späteren Zeitpunkt weitere Kosten durch die Landeshauptkasse:

  • Eintragung des Eigentümers oder Miteigentümers in das Grundbuch: 147 Euro
  • Löschung der Auflassungsvormerkung: 36,75 Euro
  • Erteilung von Ausdrucken bei maschinell geführtem Grundbuch: 10 Euro

Die gesamten Kosten für den Notar und das Amt für die Eintragung der Grundschuld in das Grundbuch sowie die Notarkosten für den Kaufvertrag kommen auf knapp 2.200 Euro – eine Menge Geld für Bürokratie-Angelegenheiten, die Ihr Grundstückskauf und Hausbau mit sich bringt.

Die Kosten für die Grundschuldbestellung und Grundpfandrecht können Sie den Nebenkosten beim Grundstückskauf hinzu rechnen.



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